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whiskyfass

Die Fässer

Jedes unserer Fässer trägt einen eigenen Namen. Es sind charakterreiche, schöne und eigensinnige Behältnisse – und in einem davon reift Ihr persönlicher Whisky heran.

Drei-Liter-Eichenfass „Prinz Max“ auf einem Holzgestell im Freien

ca. 3 Liter

Prinz Max

Der Kleinste im Bunde und der schnellste Reifer: Weil hier besonders viel Holzoberfläche auf wenig Flüssigkeit trifft, nimmt der Whisky die Aromen der Eiche zügig auf. Der ideale Einstieg – und ein Fass, für das sich in jeder Wohnung ein kühler Platz findet.

Fünf-Liter-Eichenfass „Prinz Lille“ mit Zapfhahn auf einem Holzgestell

ca. 5 Liter

Prinz Lille

Zwei Liter mehr, ein Stück mehr Gelassenheit. Prinz Lille ist die meistgewählte Größe, wenn das Fass ein Geschenk sein soll: groß genug, um über Jahre daraus auszuschenken, klein genug, um es problemlos aufzustellen.

Zwölf-Liter-Eichenfass „Prinzessin Susu“ auf hellem Holzgestell

ca. 12 Liter

Prinzessin Susu

Die Größe für Familien, Freundeskreise und Vereine. Zwölf Liter reifen langsamer und ausgewogener – und reichen für viele Abende, an denen es etwas zu feiern gibt.

Dreißig-Liter-Eichenfass „König Paul“, das größte Fass der Manufaktur

ca. 30 Liter

König Paul

Unser größtes Fass und das mit der ruhigsten Hand. Hier verläuft die Reifung am dichtesten an dem, was man aus dem Lagerhaus einer Brennerei kennt. Für alle, die es ernst meinen – oder gemeinsam mit anderen ein Fass teilen wollen.

Preise nennen wir Ihnen im persönlichen Gespräch – sie hängen von Größe, Gravur und Ausstattung ab. Fragen Sie uns.

Eiche aus deutscher Küferei

Unsere Eichenfässer stammen aus heimischer Fertigung. Ein alteingesessener Küfer stellt sie in alter Tradition von Hand her – Daube für Daube, gebunden mit Metallreifen.

Innen sind die Fässer medium getoastet. Diese mittlere Röstung des Holzes ist der Grund, warum Ihr Whisky einen milden, aromatischen Charakter ganz eigener Art entwickeln kann: Die Hitze schließt Zuckerverbindungen und Aromastoffe im Holz auf, die das Destillat über die Jahre nach und nach herauslöst.

Detailaufnahme eines Eichenfasses mit eingeschlagenem Holzspund

Die Pflege

Ein Fass ist kein Möbelstück, sondern ein Stück lebendiges Handwerk. Es will beobachtet werden – so, wie ein Master Blender den Reifeprozess begleitet. Viel ist es nicht, was zu tun ist.

  1. 1

    Füllstand im Blick behalten

    Schauen Sie regelmäßig nach dem Füllstand und füllen Sie bei Bedarf mit destilliertem Wasser nach.

  2. 2

    Kühl und nicht zu trocken lagern

    Ein Keller ist der beste Platz. Je wärmer das Fass steht, desto mehr verdunstet – der Anteil, den die schottische Tradition „Angels’ Share“ nennt, den Lohn der Engel.

  3. 3

    Rückgang des Alkohols einplanen

    Dass die Stärke über die Jahre nachlässt, ist eingerechnet: Wir verwenden ausschließlich Destillate mit über 50 % Alkoholgehalt. Holz ist ein lebendiger Naturstoff, deshalb verändern sich Füllmenge und Alkoholstärke während der Reifung.

  4. 4

    Anfängliche Undichtigkeit ist normal

    Die Dichtigkeit stellt sich erst nach und nach ein, während das Holz quillt. In dieser Zeit kann außen oder unter dem Fass kurzzeitig etwas austreten. Legen Sie ein flüssigkeitsdichtes Tuch unter und kontrollieren Sie es regelmäßig. In einer Brennerei kümmert sich ein Lagerhausverwalter um jedes einzelne Fass – bei Ihnen zu Hause übernehmen Sie diese Rolle.

  5. 5

    Zapfhahn erst kurz vor der Entnahme

    Den Hahn erst unmittelbar vor dem Ausschenken einschlagen, danach wieder entfernen und das Fass mit dem mitgelieferten Korken verschließen.

Drei Jahre und einen Tag nach der Befüllung ist es so weit: Dann darf sich Ihr Destillat Whisky nennen und ist bereit, geteilt zu werden. Was dann im Glas steht, gibt es kein zweites Mal. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Pflegen und Reifen Ihres persönlichen Whiskys.

Häufige Fragen

Wie lange muss der Whisky im Fass bleiben?

Drei Jahre und einen Tag ab dem Tag der Befüllung. Das ist die Frist, nach der ein Destillat sich in Europa Whisky nennen darf – und zugleich der Moment, in dem Ihr Fass so weit ist. Länger reifen lassen dürfen Sie natürlich jederzeit.

Was ist der „Angels’ Share“?

Der Anteil, der während der Reifung durch das Holz verdunstet. Die schottische Tradition nennt ihn den Lohn der Engel. Kühl und nicht zu trocken gelagert – ein Keller ist ideal – fällt der Verlust geringer aus als an einem warmen Platz.

Mein Fass verliert Flüssigkeit und Alkoholgehalt – ist das normal?

Ja. Holz ist ein lebendiger Naturstoff, deshalb verändern sich Füllmenge und Alkoholstärke während der Reifung. Wir füllen ausschließlich Destillate mit über 50 % Alkoholgehalt ab, damit auch nach Jahren genug Stärke übrig bleibt. Sinkt der Füllstand deutlich, füllen Sie mit destilliertem Wasser nach – so, wie es ein Master Blender auch täte.

Am Anfang tritt etwas Flüssigkeit aus. Ist das Fass undicht?

In aller Regel nicht. Die Dichtigkeit entsteht erst nach und nach, während das Holz quillt. In dieser Zeit kann außen oder unter dem Fass kurzzeitig etwas austreten. Legen Sie ein flüssigkeitsdichtes Tuch unter und schauen Sie regelmäßig nach.

Wie gehe ich mit dem Zapfhahn um?

Den Hahn erst kurz vor der Entnahme einschlagen, danach wieder entfernen und das Fass mit dem mitgelieferten Korken verschließen. So bleibt das Fass dicht und der Whisky geschützt.

Aus welchem Holz sind die Fässer?

Aus Eiche, hergestellt in Deutschland. Ein alteingesessener Küfer fertigt sie in alter Tradition von Hand. Innen sind sie medium getoastet – die Röstung, aus der der Whisky seinen milden, aromatischen Charakter entwickelt.